Sonntag, 19. Oktober 2008

14. Tag, 16.10.08, Heimreise

3:00 Uhr morgens, der Wecker ist pünktlich. Wir quälen uns, einer nach dem anderen, aus dem Bett ins Bad und machen uns fertig. Die restlichen Wäschestücke, diverse Kuscheltiere und -kissen und die Toilettensachen verschwinden in den Koffern, ausserdem wird heute auch noch einmal der Wasserkocher zur Zubereitung von Cafe und Tee benutzt. Nachdem die Koffer fertig sind, stellen wir sie im Foyer des Hotels ab und packen unser Handgepäck zusammen, jetzt noch schnell die Reiseunterlagen überprüft und wir gehen runter um auf das Taxi zu warten. Wie immer pünktlich werden wir abgeholt und zum BSI Busterminal gebracht. Beim Beladen des Kombis wird uns klar, wie viel Gepäck wir mit uns herumschleppen.
Am Busterminal angekommen, dauert es nur noch einige Minuten, bis der erste Flybus bereit ist zum Einsteigen. Wir sind dabei und fahren um 4:45 los in, über Hafnarfjördur, wo zwei weitere Passagire einsteigen, geht es in Richtung Flughafen Keflavik. Ebenfalls wie immer regnet es auf der Fahrt zum Airport, eigentlich komisch. Wir versuchen herauszufinden ob es wohl die Trolle sind, die weinen, weil wir nach Hause fahren. Beate meint allerdings, dass sie Freudentränen vergiessen, weil sie uns endlich los werden.
Am Flughafen fanden wir noch mehr Selbstbedienungsterminals für den Check-in als im letzten Jahr und so hatten wir schon nach 10 Minuten unsere Bordkarten und die Gepäcklabels in Händen um die Koffer aufzugeben.
Im Flughafen kauften wir dann noch einige Kleinigkeiten ein und machten uns dann in Richtung Gate auf. Mit ca. 10-minütiger Verspätung hob die Maschine in Richtung Frankfurt ab. Der Flug sollte durch eine Änderung der Route nur drei Stunden dauern. Entgegen der geplanten Strecke, an der Südspitze Norwegens vorbei, ging der Flug heute mehr in Richtung Großbritannien und führte uns ein grosses Stück über Schottland. Zwischendurch flogen wir durch ein Schlechtwettergebiet und der Pilot stieg mehr als 1.000 meter höher un d änderte nochmals den Kurs, trotzdem holperte es etwas stärker als sonst. Durhc diesen Umweg verloren wir etwa 10 Minuten und waren zwar mehr als 20 Minuten vor der planmässigen Ankunft auf dem Anflug auf Frankfurt, doch anscheinend war gerade kein Platz für uns und der Pilot musste zwei grosse Kreise fliegen, bevor er zur Landung ansetzte. Im strömenden Regen landeten wir dann sicher auf deutschem Boden und holten unser Gepäck ab. Die Kinder strahlten als sie durhc die Tür an der Passkontrolle ihre Mutter und die Uroma erblickten und waren fast nicht mehr zu halten. Sie konnten so mit ihrer Mutter gleich nach Hause fahren. Wir holten dann noch unser Auto aus dem Parkhaus und fuhren ebenfalls nach Hause.